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Horta-Brunsbüttel: 2000 Meilen „nonstop-ultra“

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Fluchtartig verließen wir Horta. Um 19 Uhr warfen wir die Leinen los und fuhren ab. Der Wind wollte einfach, dass wir loslegen. Auch wenn wir normalerweise lieber besonnener starten, war das ok, denn eigentlich hatten wir uns ja so vorbereitet um, wenn möglich, nonstop von der Karibik nach Cuxhaven fahren zu können. Nun nahmen wir mit neuem Petroleumschlauch die zweite Hälfte der „Atlantiküberquerung“ auf uns. Eigentlich wären es nur um die 1300 Meilen bis zur englischen Küste, doch wir machen den Erdmann: Wenn man sein eigentliches nonstop Ziel nicht erreichte, muss es eben das nächste Ziel werden. Also hieß das Motto auch dieses Mal möglichst ohne Unterbrechungen Cuxhaven zu erreichen. 
Dann mal los: „Wir sind voller Vorfreude, auch als es kurz regnet. L. Ging und die Koje, war aber zu aufgeregt um zu schlafen. Ich schlage mich mit sich ständig ändernden Winden rum und bösen Wellen, wenn wir an den Inseln die wir passieren flach wird. Ende der 1. Schicht bin ich schonverschwitzt und …

Faial: Hort(a) des Seglers Geselligkeit

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Nach 21 Tagen auf dem Atlantik machten wir in Horta an der Kai fest. Es war das erste Mal seit Cabo Verde, dass wir in einem Hafen lagen. Man hatte uns einen Platz zugewiesen und weil es noch kurz vor Saison war, lagen wir auch direkt an der Mauer und nicht im 5er Päckchen. Man wies uns darauf hin, dass die Büros geschlossen hätten, aber die Bars seien noch offen. Sehr gut. Der Spuk des Einklarierens hat ein Ende.


Nachdem wir das Leinengewirr von der helfenden Hand zu richtigen Knoten abgeändert hatten warfen wir nur noch schnell den Müll(4x35l) an Land und machten, was wir immer machen, wenn wir irgendwo ankommen. Einen Gin Tonic trinken. Kaum hatten wir das Zeug rausgeholt kam ein Dinghi längsseits: „Ihr seid doch die aus dem Video“. Jens hatte uns beim einlaufen gesehen und wohl auch auf dem Youtubekanal von SY7Seas. Von unser „Berühmtheit“ kein bisschen peinlich berührt gaben wir ihm und seinem Kumpel Lorenzo ein kühles „Carib“(Bier).


Wir schnackten und schnackten und verstanden …