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Teneriffa, La Gomera: Zu dritt an Bord, Abenteuer und Urlaub

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Nach dem ganzen Trubel zu Pias Ankunft wollten wir ihr zeigen wie schön das Leben an Bord sein kann. Nachdem wir also aus Los Christianos geflüchtet waren liefen wir den nächsten Hafen San Miguel an. Beim ausgiebigem Frühstück konnten wir uns dann wieder entspannen. Nur lies es sich bei totaler Flaute an Land kaum aushalten, sodass wir die Gegend nach einem Sandstrand absuchten.. Erfolglos. Da es außer Hotelkomplexen und Golfplätzen nichts gab nahmen wir kurzerhand den ersten Bus.
Es ging nach El Medano. Die Stadt dort war sehr schön lebendig und es gab tatsächlich einen scheußlichen Sandstrand. Also der feine, schwarze Sand war zwar klasse, aber nicht wenn der Strand nur 20m breit ist und direkt darüber sich eine ganze Stadt zwängt. Wir hätten wohl lieber eine Bucht vorher aussteigen sollen, aber naja. Inzwischen war es auch recht spät und damit kühler geworden. Wir fanden eine tolle Kneipe, an einem lauten Spielplatz am Wasser und besahen uns die Karte.
Angezogen hatte uns die Werbung…

Teneriffa: Kurz vor dem frühzeitigem Aus

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Also egal, wie schön es ist, müssen wir zugeben, dass für uns Langfahrtsegler Besuch einfach die Höhe ist. Klar kann man mal zufällig gerade an dem passenden Ort sein, den der Besucher Monate vorher gebucht hat, aber wann ist das schon mal so? So steht man vor einem großem Dilemma. Wartet man auf das nächste Wetterfenster und lässt seine Lieben irgendwo in der Welt allein, wo sie eigentlich nur sind um uns zu treffen?Zweifelsohne landet man durch feste Termine früher oder später in Flauten oder schlimmer: Stürmen. Trotzdem war es uns immer ein Fest.
So ließen wir diesmal Lennarts Familie noch ein Tag allein um noch geradeso rechtzeitig eine unserer engsten Freundinnen  (Pia) auf Teneriffa ein zu sammeln. Die knapp 170 Seemeilen gingen ganz gut los. Vernünftiger Wind trieb uns in Luv der Kanarischen Inseln von der Vulkaninsel Lanzarote zum Teide. Mit dem Sonnenuntergang kam ein riesiger, heller Mond zum Vorschein. Er erhellte uns den Weg. Auch wenn die Lichter der großen Städte auf den …

Lanzarote: Farben, Feuer und Familie

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Über eine Woche haben wir nun schon auf dieser Insel verbracht. Viele Tage widmeten wir unserem Schiff, denn Andiamo wollte gepflegt werden. Ein neues Buglicht war von Nöten und nicht nur das. Eine neue Unterwante musste her. Auch wenn es weh tut wegen nur einer gebrochenen Kanel eine ganze Wante zu erneuern, so machen wir lieber das, als irgendwann den Mast. 
Und unsere USB Steckdose ging nicht mehr. Klar macht es Spaß an der Elektrik rum zu basteln. Es ist ja fast, wie als Kind mit einem Elektrikbaukasten, aber wenn man den Fehler erst findet, wenn das Boot einem Schlachtfeld gleicht, ist es halt schon eine Menge Arbeit, auch wenn man eigentlich Lust drauf hatte. Immerhin weiß ich jetzt, was ein „Kabelbruch“ wirklich ist. Mit dem Salzwasser, was ja gelegentlich bei uns eindringt, war der Draht auf 2 cm vergammelt. Keine Ahnung, wie das vorher noch funktionieren konnte.. Egal, abgehakt. 
Doch auch wenn wir, wie immer, nicht alles der unendlichen Liste von ausstehenden Arbeiten geschaff…

Atlantik: Back to the boat

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Vorabhinweis: Lennarts Weg zur Mini-Transat-2021 und Zusammenfassungen zu unserer bisherigen Reise findet ihr ab jetzt auch auf Lennarts Blog bei Yacht-Online Wie man leider feststellen konnte wurden unsere Posts in letzter Zeit ein wenig unregelmäßig. Dabei erleben wir so unglaublich viel und würden euch so gerne teilhaben lassen. Nur wird vernünftiges Internet immer seltener. Gerade in Häfen lässt es meist zu wünschen übrig. Kurz gesagt: funktioniert einfach nicht. So müssen wir jetzt immer wieder, ganz oldschool, auf Internetcafes zurückgreifen, auch wenn wir uns noch etwas haben, für so was Geld in die Hand zu nehmen.   Gleichzeit freut es uns, das inzwischen Manchen aufgefallen ist, dass wir jetzt einen „Schenkungslink, heimlich zu unserer Seite hinzufügen konnten. Wenn ihr uns also ein Kaffee oder ein Eis spendieren wollt und so vielleicht schneller den nächsten Blogeintrag lesen könnt, sind wir euch sehr dankbar. 
So, nun aber zurück zu unserem Bootsleben, dachten wir uns. Nach…

Madeira: Eine vielseitige Auszeit

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Kaum angekommen und schon mitten drin im Geschehen. Während uns der Hafenmeister von Funchal noch umständlich erklärte, dass er uns einen Liegeplatz zuweisen wird, stürmten meine Eltern und meine Freundin bereits den Wartesteg. Nach einer schnellen Umarmungsrunde kamen wir aber dem leicht penetranten Winken des Hafenmeisters nach und verholten uns. Und wieder war der Besuch vor uns da. Sie warteten schon einen ganzen Tag.



Umso mehr gab es in den verbleibenden Tagen zu tun. Auch wenn diese Insel nur etwa so groß ist, wie Rügen bei uns in der Heimat, so hat sie eine Menge zu bieten. Lennart und ich freuten uns sehr darauf Madeira intensiver zu entdecken. Für gewöhnlich waren wir ja nur eine vom Wind bestimmte Anzahl Tage irgendwo, wo der Wind uns gerade hingetragen hatte. Ohne Reiseführer o.Ä. war es eben schwierig all die neuen Orte zu erkunden.

Also ließen wir unsere Andiamo im Hafen zurück und bezogen eine Ferienwohnung in der Nähe. Was für ein Luxus, wenn man im ganzen Haus aufrecht …