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Saint Vincent und die Grenadinen(SVG): Ein Paradis der Geselligkeit

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Auf Carriacou hatten wir den Tipp bekommen die Tobago Cays „mitzunehmen“ doch die gehören zu den SVG. Also galt es einzuklarieren. Doch die Tobago Cays sind nur ein paar unbewohnte Inselchen hinter einem großem Riff. Wir machten also noch einen Stop auf Union Island. Während Lennart dort einklarierte ging ich ein bisschen durch die Stadt um einzukaufen und Wasser zu besorgen. Tatsächlich wurde ich also von einem zum anderen geschickt und habe schlussendlich Wasser bekommen. Auch wenn die Insel interessant wirkte, wollten wir schnell weiter. Wir legten uns also Übernacht hinter ein Riff in den Tobago Cays. 


Doch so richtig schön wurde es erst am nächsten Morgen. Wir gingen schnorcheln. Neben den Riffen gibt es extra Moorings zum Festmachen für Dinghis. Das haben wir genutzt. Aber erstmal dahin zu kommen war schon schwierig. Irgendwo im Nordatlantik war ein Sturm und wir hatten ordentlich Welle, die sich über den Riffen brach. Und das mit unserm viel zu kleinem Dinghi, bei dem sich vorne…

Carriacou: Hilfe, wir haben das Segeln verlernt.

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Wir wollten von St. Georges, Grenada, nach Carriacou segeln. Also erledigten wir morgens nur schnell ein paar letzte Dinge und stachen in See. Wir freuten uns sehr, auf die 32 Meilen. Doch weit kamen wir nicht. Unter Land zogen zwar immer wieder Böen durch, aber stetiger Wind zum Segeln war das nicht. Doch weiter draußen schlug uns dann der Wind ordentlich ins Gesicht. Nord-Ost Wind, wie immer. Doch auf dem Atlantik hatten wir den kräftigen Passat von achtern. Nun mussten wir gegenan. Als wir dann mit bis zu 35 Knoten kämpfen, entschieden wir uns abzudrehen und legten uns an der Westküste Grenadas vor Anker. Wir waren tatsächlich an einem Tagestörn in der Karibik gescheitert..
Doch es sollte noch „besser“ werden.. Den nächsten Tag ging es gleich morgens die „letzten“ 23 Meilen nach Carriacou. Natürlich auch dieses Mal voll gegen an. Wir verglichen, wie wir das von der Melges so kennen mit den anderen Seglern. Alle hatten zu tun mit viel Wind von vorn.  Doch wir hatten Spaß. Lange haben…

Grenada: Eine Insel, die den Namen „Kap Verde“ verdient hätte.

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Bevor ich erzähle, warum Grenada uns so gut gefallen hat muss ich noch ein bisschen von unseren letzten Stunden auf Barbados erzählen: Denn nachdem wir den letzten Blogeintrag hochgeladen hatten gingen wir ein letztes Mal unsere neuen Freunde Chris & Franzi besuchen. Wir trafen uns am Strand. Wo sonst? ..und saßen dort unter den Palmen. Während Chris noch das letzte Licht der untergehenden Sonne auf dem Wasser nutzte, tranken wir gemütlich erst ein Bier und dann eine Kokosnuss. Ja, wir waren endlich an Trinknüsse gekommen. Da das mit dem Klettern nicht funktioniert hatte, warfen wir ein paar alte Nüsse in die Palme bis uns die vollen Trinknüsse entgegenkamen. Das war eine große Freude, aber geschmeckt hat uns das Kokoswasser nicht.(Später war uns klar, die Nüsse waren noch nicht ganz reif...) Dann schnackten wir noch mit ein paar Surfern und verabredeten uns für Später.

Denn wir wollten zum Fischmarkt. Klingt nicht besonders spannend, ist es aber. Zumindest Freitags in Oistins. Und…